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Neues Schwerpunktprogramm vom DFG -Senat eingerichtet
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In seiner Sitzung am 26.4.2012 hat der Senat der DFG das DFG-Schwerpunktprogramm „Feldgesteuerte Partikel-Matrix-Wechselwirkungen: Erzeugung, skalenübergreifende Modellierung und Anwendung magnetischer Hybrid-Materialien“ eingerichtet.
Das neue von Prof. Odenbach koordinierte Programm wurde im Sommer 2011 erarbeitet und erhielt in einer letzten Sitzung der Initiatorengruppe - Prof. Sabine Klapp, TU Berlin, Prof. Annette Schmidt, Uni Köln, Prof. Klaus Zimmermann, TU Ilmenau, und Stefan Odenbach - in der Containeranlage Mollier-C im Spätherbst unter durchaus nicht ganz einfachen Randbedingungen den finalen Schliff für die Einreichung.
Im Rahmen der Initiative werden neuartige multifunktionale Hybridmaterialien, deren Steuerung über magnetische Felder als externen Stimulus erfolgt, untersucht. Bei solchen Materialien aus einer partikulären magnetischen Komponente in einer komplexen Matrix liefert die wechselseitige Beeinflussung von Partikeln und Matrix einen zusätzlichen Parametersatz im Materialverhalten. Dabei stehen im Kern des Programms die zentralen Fragen, wie das Materialverhalten über die Partikel-Matrix Wechselwirkung
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| beeinflusst, derartige Materialien synthetisiert, beschrieben und experimentell analysiert werden können und welche Möglichkeiten sich mit diesen neuartigen Materialeigenschaften in Sensorik und Aktorik ergeben. Darüber hinaus soll das Verständnis des Materialverhaltens für eine Verbesserung der Effektivität des biomedizinischen Einsatzes magnetischer Nanopartikel über die Steuerung der Wechselwirkung zwischen funktionalisierten Partikeln und Gewebe führen, womit ein hoch interdisziplinärer Ansatz von der Chemie über die Physik und Ingenieurwissenschaften bis zur Medizin entsteht. |
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